Freitag, 20. Juli 2012

Meine Kritik an der Freien Schule Albris

In den letzten Artikeln, die ich hier im Blog über die Freie Schule Albris geschrieben habe, bin ich eigentlich nur am Rande auf die Punkte eingegangen, die ich kritisierenswürdig finde. Deshalb möchte ich hier nun die Kritikpunkte nennen, die ich persönlich an dieser Schule habe. Meine Meinung dazu hat sich gebildet durch meine knapp 10 jährige Schulzeit an der damaligen Freien Waldorfschule Kempten, durch Gespräche während und nach meinem Besuch dieser Schule mit Lehrern, Eltern und anderen Schülern sowie durch Berichte in den klassischen Medien und im Internet. Die Bewertung der Sachverhalte ist natürlich meine persönliche Einschätzung. So kritisierte beispielsweise der Bund der Freien Waldorfschulen in den 80 Jahren,dass es an der damaligen Freien Waldorfschule Kempten keinen Religionsunterricht gibt

Ich möchte durch die Darstellung meiner Beobachtungen insbesondere interessierten Eltern eine andere Sichtweise auf die Freie Schule Albris und ihre Spielstuben zeigen, als dies durch Darstellungen der Schule möglich ist. Deshalb hier meine Kritikpunkte im einzelnen:

Die Schule hält sich selbst nicht an die Ideale, die sie vorgibt umsetzen zu wollen


Einzelheiten dazu finden sich teilweise in den Folgenden Punkten.

Psychische Manipulation


An der Freien Schule Albris wird versucht Schüler in ihrer Meinung zu beeinflussen. Dies geschieht dadurch, dass immer wieder suggeriert wird, dass eine Aussage des Lehrers auch die eigene Meinung sei oder dass nur eine einzige logische Schlussfolgerung möglich sei. Wer den teilweise esoterischen Aussagen der Lehrer widerspricht wird als dumm und unbelehrbar hingestellt. Viele meiner Aufsätze, in denen nach meiner Meinung gefragt war, wurden von den Lehrern so lange inhaltlich „korrigiert“, bis darin die Meinung des Lehrers bzw. der Schule stand. Es fielen Sätze wie: „Das können Sie doch nicht ernst meinen!“* oder: „Das hatten wir aber anders besprochen.“* Dieses Vorgehen steht im Widerspruch zum selbst erklärten Ziel, die Schüler zu selbstständig denkenden Menschen zu erziehen. Die Manipulation erstreckt sich meines Erachtens nicht nur auf Schüler, sondern auch auf Lehrer, Eltern und Paten (finanzielle Unterstützer der Schule). Unter anderem wurden Lehrer, Eltern und Paten durch das Einreden eines schlechten Gewissens dazu genötigt Geld „für die gute Sache“* zu spenden.

sektenähnliche Struktur der Freien Schule Albris


In der Hierarchie der Schule steht der Schulgründer Sigurd Böhm an der Spitze und entscheidet allein über die inhaltliche und pädagogische Richtung der Schule. Ihm ordnen sich der Schulleiter, alle Lehrer und sonstigen Mitarbeiter unter, wobei es auch innerhalb des Kollegiums noch hierarchische Strukturen gibt. Sigurd Böhm hält regelmäßig Vorträge für den sogenannten Studienkreis, in denen es so weit ich weiß um unterschiedliche esoterische, aber auch politische Themen geht. Um Sigurd Böhm und auch Rudolf Steiner wird ein regelrechter Personenkult praktiziert. In Zusammenhang mit der psychischen Manipulation macht diese Struktur auf mich den Eindruck einer Sekte, deren Mitglieder dies natürlich vehement abstreiten.

unwissenschaftliche Unterrichtsinhalte


An der Freien Schule Albris wird ein unwissenschaftlicher bzw. pseudowissenschaftlicher Unterricht praktiziert. Naturwissenschaftliche Vorgehensweisen werden bewusst abgelehnt. Die Fächer Physik und Chemie wurden auch vom zeitlichen Umfang sehr vernachlässigt. Hier einige Beispiele aus dem Fach Geschichte: In der Wiege der Menschheit, so hieß es, seien in Atlantis die ersten Menschen geschwebt. Der „Turmbau zu Babel“ wurde als geschichtliche Tatsache dargestellt. Im Geschichtsheft (Schulbücher gibt es an Waldorfschulen nicht) gibt es einen Eintrag mit der Überschrift „Wie es zum Krieg um Troja kam“. Darin geht es um Götter und Halbgötter. Darunter steht nicht etwa, dass es sich um eine Sage handelt, sondern: „Dies geschah etwa um das Jahr 1200 v. Chr. In der Morgenröte der Griechischen Geschichte.“

Ich meine, dass dieser Unterricht ein falsches Bild der Welt zeigt und deshalb an einer allgemeinbildenden Schule nichts verloren hat. Man könnte hierin auch ein Verstoß gegen Artikel 7 des Grundgesetzes sehen. Es steht ja jedem frei in seiner Freizeit an Engel, Götter oder, wie ich, an das Fliegende Spaghetti Monster zu glauben, aber im Unterricht sollte es meiner Meinung nach um die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse gehen. Das erreichen der staatlichen Abschlüsse wird durch diese Vorkenntnisse erheblich erschwert (Die Statistik, der Freien Schule Albris über die Abschlüsse ist dazu nicht aussagekräftig).

Einen relativ großen Anteil am Unterricht arbeiten die Schüler übrigens in Albris, um dort die Landschaft zu gestalten oder Gebäude zu bauen.

Abschottung nach Außen


Die Schule stellt sich als einzige Alternative dar, in dem alles andere schlecht gemacht wird. Da draußen gibt es die böse „Staatsschule“, die die Schüler nur auf das böse Alltagsleben vorbereiten will. Da gibt es andere Waldorfschulen, die aber Steiner nicht verstanden haben und deshalb eigentlich „Staatsschulen“ im „Waldorfgewand“ sind. Hier ein Zitat aus einem zusammenfassenden Protokoll über den Bericht von Schülern aus ihrem Sozialpraktikum:

„Im staatlichen Kindergarten ist eine sehr gespannte Stimmung, die Erzieherinnen schreien die Kinder an, die Kinder verschlagen sich gegenseitig, aber wahrscheinlich sind auch die Elternhäuser an der Lage mit „Schuld“.

Im Montessourikindergarten dürfen die Kinder machen was sie wollen, die Kindergärtnerinnen sind nur da, damit nichts passiert.

Im Waldorfkindergarten ist es ein lockeres miteinander Spielen, wo ein fester Rahmen besteht, der aber kein Zwang ist.“

(Mit Waldorfkindergarten ist hier eine der Spielstuben der damaligen Freien Waldorfschule Kempten gemeint)

Viele Schüler der Schule haben kaum Kontakt zu Schülern anderer Schulen. Solche Aussagen im Unterricht wären sonst wohl kaum möglich.

Durch den eigenen „Lehrplan“ der Schule wird es Schülern sehr erschwert an eine andere Schule zu wechseln.

Die Lehrer


Die Lehrer haben oder hatten zumindest teilweise keine oder keine ausreichende Ausbildung. In der sogenannten Jugendakademie wird Nachwuchs ausgebildet, aber noch viel ideologischer, als es die bisherigen Lehrer schon sind. Es kam in der Vergangenheit mehrmals zu Gewalt gegen Schüler. Dies waren zwar die Taten einzelner Lehrer, jedoch bin ich der Meinung, dass die Gewalt durch das System und die Hierarchie der Schule zumindest gefördert wird.

Die Schule mischt sich ins Privatleben ein


Immer wieder mischte sich die Schule in das Privatleben einzelner Schüler ein. So wurde es z.B. verboten auffällig bedruckte Kleidung oder Piercings zu tragen. Viele Schüler wurden, wie ich, aus fadenscheinigen Gründen von der Schule gegangen. Ich wurde vor die Wahl gestellt, ob ich ein Konzert meiner Band absage oder die Schule verlasse. Dies zeigt wieder, dass es der Schule nicht um Individualität geht. Auch den (immer wieder geforderten) künstlerischen Anspruch kann ich so nicht ernst nehmen.

Die Freie Schule Albris ist nicht kritikfähig


Kritik im Unterricht wird nieder geredet. Die meisten Schüler äußern ihre Kritik deshalb auch gar nicht offen. Hartnäckigere Kritiker werden unter vorgeschobenen Gründen rausgeworfen oder strukturell mundtot gemacht. Kommt Kritik von außen (wie zur Zeit im Internet), wird diese Kritik als das Werk vereinzelter Spinner und als Schmäh- bzw. Hetzkampagne dargestellt. Die Schule droht mit gerichtlichem Vorgehen oder veröffentlicht falsche Behauptungen (siehe: Es scheinen nur noch Lügen zu helfen).

„Es war doch nicht alles schlecht“*


Für die ganz hartnäckigen, die jetzt noch sagen werden „Es war doch bestimmt nicht alles schlecht“: Tom Cruise ist vielleicht auch ein guter Schauspieler. Und Hitler hat die Autobahn gebaut. Ja und? Soll ich das jetzt gegeneinander aufwiegen?

Aber ganz im ernst: auch wenn das staatliche Schulsystem viele Fehler hat, finde ich eigentlich kaum etwas, das an der Freien Schule Albris besser laufen würde. Die Gebäude in Albris sind schöner, dort fand zumindest zu meiner Zeit aber noch kein regulärer Unterricht statt. Es gibt keinen Religionsunterricht, dafür aber esoterische Inhalte in allen Fächern (da ziehe ich die stattliche Schule vor, wo man wenigstens in Ethik gehen kann). Ein wirklichen Vorteil gegenüber staatlichen Schulen würde ich darin sehen, dass die Freie Schule Albris eine Gesamtschule ist, wo Schüler nicht von vorneherein in Schubladen gesteckt werden. Leider schafft die Schule nicht diesem Anspruch gerecht zu werden. Deshalb schiebt sie Schüler, die im regulären Unterricht Probleme haben, in gesonderte Klassen ab, wo kaum noch Förderung stattfindet. Und zu den Lehrern: da gibt es, wie an jeder Schule, unsympathische genau wie sympathische, einige haben ja selbst ihre Kritik an der Schule.

Ich finde es traurig, wenn am Ende das einzig positive an dieser Schule die Gebäude sind, in denen (zukünftig) der Unterricht stattfindet.

*Kein wörtliches Zitat, welches jemand genau so gesagt hat. Es geht hier um eine sinngemäße Wiedergabe.


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Kommentare:

  1. Hallo Lukas,

    ich verfolge deine Einträge so ganz locker mit und wollte jetzt auch mal was kommentieren.

    -Psychische Manipulation
    >> stimme ich dir zu, vor allem "Dieses Vorgehen steht im Widerspruch zum selbst erklärten Ziel, die Schüler zu selbstständig denkenden Menschen zu erziehen." Zwar stimmt es, dass die Schüler_innen nicht mainstream denken, aber die Idee ist doch, dass sie "Waldorfkempten" denken. Schade!

    - sektenähnliche Struktur der Freien Schule Albris
    >> nahm ich ebenfalls so war

    -" Einen relativ großen Anteil am Unterricht arbeiten die Schüler übrigens in Albris, um dort die Landschaft zu gestalten oder Gebäude zu bauen. "
    >> fand ich eigentlich recht cool, obwohl natürlich das Verhältnis zu wahren ist.

    - Abschottung nach Außen
    >> Fand ich ebenfalls sehr schade. Auf der einen Seite ist es natürlich schön, seine feste Gruppe in der Klasse / Schule zu finden, die oftmals noch Jahre nach dem Abgang bestehen bleibt, aber hier würde ich mir entschieden mehr Mut und Öffnung von der Schule wünschen.

    - Die Schule mischt sich ins Privatleben ein
    >>Ja, das stimmt allerdings. Für den einen ist es wohlgemeinte Fürsorge auch außerhalb der Schulzeiten, letzten Endes ist es aber IMMER eine Einmischung.
    Sinngemäß aus der Schulordnung (von 95 oder so?) "Piercings sind mit der Würde eines Waldorfschülers nicht vereinbar" :)

    - Die Freie Schule Albris ist nicht kritikfähig
    >>Habe ich ebenfalls nur bei dritten beobachten können, finde es aber tatsächlich sehr schade, dass hier so autoritär verfahren wird.

    - „Es war doch nicht alles schlecht“
    >> Der schwierigste Punkt zum Schluss. Du hast auf alle Fälle recht, dass nicht alles zu rechtfertigen ist. Ich muss aber aus eigener Erfahrung sagen, dass die Schule einem sehr viel bieten konnte. Ich selbst würde mich zwar nicht als Musterschüler, doch aber als "Günstling" der/des Lehrer(s) sehen. Die Schule hat mich stark geprägt und mir viele (8) schöne Jahre und Momente gegeben. Ich hatte das Gefühl, wirklich gefördert zu werden (zumindest in den Bereichen, die der Schule wichtig waren). Dafür bin ich aufrichtig dankbar.
    Gleichzeitig war ich froh nach dem 8. Schuljahr auf die Realschule wechseln zu können (und die Direktorin über "dumme" Waldorfschüler aufklären konnte :D).

    Vielleicht könnte man es so zusammenfassen: Ich war froh über meine Zeit und würde mir wünschen, dass meine Kinder ähnliches erfahren dürfen. Ich würde meine Kinder allerdings NICHT auf die Schule in Kempten schicken.

    Abschließen möchte ich mit dem Gründungswort der Schule, das für mich immer wahrer und im Zusammenhang mit der Schule immer mehr zur Parodie geworden ist.

    "Wage deinen Kopf an den Gedanken, den noch niemand dachte,
    Wage deinen Schritt auf den Weg, den noch niemand ging,
    auf dass der Mensch sich selber schaffe und nicht gemacht werde
    von irgendwem und irgendetwas."

    (in den letzten Zeilen müsste wohl hinzugefügt werden "... außer der Freien Schule Albris")

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  2. @Christian Mit Bereichen, die der Schule wichtig waren meinst du wahrscheinlich vor allem die künstlerische Förderung. Die war wirklich nicht schlecht. Das hätte ich vielleicht noch erwähnen können. Allerdings muss ich sagen, dass ich das schon sehr einseitig finde (aus heutiger Sicht), immer nur Bilder zu malen, Theater zu spielen usw.
    Du hast absolut recht: Der Gründungsspruch passt nicht zu der Schule.

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  3. Hallo Lukas,
    danke für Deinen Bericht. Dem kann ich aus eigener Erfahrung zu 100 % zustimmen. Leider sehe ich nicht mal eine künstlerische Förderung. Die Bilder meiner Kinder sind immer im gleichen Schema, das hat mit Kunst nichts zu tun. Zu Kunst gehört auch experimentelle Kunst, da darf nicht die "Strichrichtung" und die Wahl der Mittel (Wachsmalblöcke) vorgegeben sein. Kunst (auch wenn ich persönlich keine Künstlerin bin) ist etwas ganz anderes und wird sicher in der Schule nicht praktiziert! Die Mittel und die Richtung ist zu sehr vorgegeben.
    Für mich ist das kein Pluspunkt für die Schule!
    LG

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    1. Das ist nur in der anfangszeit so, um ein grundgerüst zur Kunst aufzubauen auf das man später aufbaut mit seiner eigenen Kreativität.

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    2. Zumindest während der Schulzeit wird immer ein gewisser anthroposophischer Stil gefordert. Zwar gibt es in der Oberstufe etwas mehr Freiheiten, aber trotzdem bleiben Grenzen. Was jeder Einzelne nach seiner Schulzeit macht kann natürlich ganz anders sein.

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  4. Hallo Lukas,
    auch der Punkt, mit dem die Schule vorgibt, sich von anderen abzuheben,nämlich,dass es keine Noten gibt ist kein Pluspunkt. Man kann über das Notensystem denken wie man will, aber es ist auch nicht die bessere Alternative, keine Noten zu erhalten. Als Schüler hat man zu keinem Punkt eine realistische Einschätzung, wo und wie man steht, man ist dem Lehrer in dem Punkt völlig ausgeliefert. Im "Zeugnis" steht z.B. "wie bist du dabei in der Bank gesessen?". Wie soll man so eine Aussage als Schüler (Kind) einschätzen? Eigentlich ist es mein Recht,mich als Kind so hinzusetzen, wie ich will. In der einen Minute so und in der anderen eben anders, ich habe als Kind einen Bewegungsdrang und den darf man absolut nicht völlig behindern. Kerzengerade den ganzen Vormittag in einer Bank zu sitzen ist nicht kindgerecht und macht Seele und Körper krank.
    Es ist auch kein Ausgleich,mit dem Lehrer solange treppauf- treppab zu marschieren, bis es gelingt, dass die Klasse lautlos ins Klassenzimmer gelangt! Wurde in der Klasse meines Kindes so praktiziert.
    Auch in der Freien Schule Albris wird Frontalunterricht praktiziert! Ob es wirklich ein Vorteil ist, überwiegend von einem einzigen Lehrer über 8 Jahre lang unterrichtet zu werden ist auch die Frage. Was ist, wenn man mit dem Lehrer nicht zurechtkommt oder umgekehrt? Wer wird dann wie zurechtgebogen? Mein Kind kam mit einem Lehrer nicht zurecht und wurde von diesem dann mittags zu einem speziellen Beziehungsaufbau in der Schule behalten. Dies endete damit, dass mein 7jähriges Kind gekotzt hat. Der Lehrer hat es aufgewischt und es mir selbst erzählt (ich habe im Schulhof gewartet) dass es dem Kind schlecht wurde. Was ist da vorgefallen?? Solange man selbst ein Teil der Schule ist, z.B. als Eltern, sieht man diese Vorgänge jedoch völlig anders als von außen!
    In der Regelschule habe ich den Vorteil, dass der Lehrer immer wieder wechselt, da kann ich verschiedene Erfahrungen machen und muss nicht "dem einen Lehrer" völlig gefallen.
    Mich erschreckt es zutiefst, dass es in einem angeblichen Rechtsstaat möglich ist, dass Kinderrechte so beschnitten werden und das unter dem Deckmantel "freie Schule".
    Was und wer ist da "Frei"?

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  5. Danke für die konstruktiven Kommentare. Jeder bringt hier neue Aspekte hinzu, die in meinem Post noch nicht erwähnt wurden.

    @Anonym (21.Juli 9:37): Ich sehe es auch so, dass die künstlerische Förderung sehr einseitig ("waldorfmässig") stattfindet. Ich empfand dies vor allem bei den Theaterstücken so, dass es ein festgefahrener Stil war, der mir persönlich auch überhaupt nicht gefiel. Trotzdem würde ich es als eine künstlerische Förderung ansehen, denn erstens ist für künstlerische Tätigkeiten auch eine bestimmte Technik nötig, mit der man dann kreativ umgehen kann (wie z.B. bei der Musik das spielen einer Tonleiter noch keine Musik ist, aber zum Üben eben dazugehört) und zweitens wurde der Kunstunterricht in der Oberstufe schon manchmal etwas freier. Ich denke, dass auch an stattlichen Schulen bestimmte Vorgaben gemacht werden (An den staatlichen Schulen, an denen ich war, hatte ich keinen Kunstunterricht).

    @Anonym (21. Juli 2012 11:24): Auf die Noten bin ich in meinem Post bewusst nicht eingegangen, weil das ein schwieriges Thema ist. Ich sehe es auf jeden Fall nicht als Vorteil der Schule. Ich persönlich habe es auch sehr schlimm empfunden, dass ich nie wusste, wo ich leistungsmäßig stehe. Mir wurde immer eingeredet, ich könnte nichts. Ich sehe allerdings auch viele Probleme daran, wie die Noten an staatlichen Schulen zustande kommen, denn die sind auch nicht so objektiv und eindeutig, wie es den Anschein macht. Ich kann mir vorstellen, dass ein Bewertungssystem ohne Noten funktionieren kann, wenn man verantwortungsbewusste Lehrer hat, denen es wirklich darum geht die Schüler zu fördern. Ich möchte das eigentlich nicht wirklich beurteilen, weil ich das Notensystem erst als Erwachsener kennengelernt habe und ich mir außerdem vorstellen kann, dass es Schüler gibt, für die ein System ohne Noten besser ist.

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  6. Kann dem Ganzen ebenfalls weitgehend zustimmen.

    Der vorgegebene und einseitige künstlerische Stil ist an sich ein Manko der ganzen Anthroposophischen Gesellschaft. Sie leben nicht mit der Zeit, sondern gegen die Zeit, gegen die Entwicklung und versuchen da etwas verkrampft aufrecht zu erhalten. Anstatt sich mit der Gesellschaft zu verbinden, grenzen sie sich von ihr ab.

    Gleichzeitig will ich sagen, dass ja eine gewisse Richtungsvorgabe nicht verkehrt ist. Man erzieht ja die Kinder letztendlich und überlässt sie nicht dem antiautoritären Chaos. So sollte es zumindest aus meiner Sicht sein.

    Bei den Theaterspielen ist es mir am meisten aufgefallen, wie unglaublich gleich die Geste, die Sprache, die Art ist. Als ich das Spiel "Draußen vor der Tür" gesehen habe, welches von den Schülern als Abschlussspiel gespielt wurde, fand ich dieses Spiel wirklich genial gelungen. Das Feedback von dem Theaterleiter und allen anderen leitenden Personen, war eher das Gegenteil. Sie fanden es nicht gelungen und deutlich mangelhaft. Vielleicht deswegen, weil die Schüler doch so einiges mit ihrem eigenen Leben gefüllt haben und es nicht das erfüllt hat, worum es bei den Theaterspielen in Kempten gehen soll - "die Inkorporation geistiger Wesen" in den Schülern, so die Aussage S. Böhms.

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  7. Noch ein Nachtrag:

    Ich halte es aus pädagogischen Gründen für etwas sehr Übles, wenn man Schüler, die nicht mal 20 sind, so intensiv spielen lässt, dass da eine "Inkorporation" stattfindet. Da ist die Persönlichkeit des jungen Menschen noch lang nicht so stabil und aufnahmefähig für solche Dinge. Dabei will ich hier von der "Inkorporation einer Theaterrolle" schreiben und das nicht arg "esoterisch" meinen.
    Dies fand ich unter anderem bestätigt, als ich das Weihnachtsspiel sah und dabei ein junges Mädchen, welches sehr eng von einer bestimmten Person betreut worden ist, aus meiner Sicht eine sehr große Arroganz und Überheblichkeit vor allem kleineren Kindern gegenüber entwickelt hat. Das Spiel war durch und durch grauenhaft umgesetzt, wohl deswegen, weil darin fast ausschließlich die Mitarbeiter der Schule gespielt haben (und immer spielen). Es war wie eine erzwungene hängende Platte, mit eingelernten Bewegungen, Worten und schlechten Schauspielerischen Fähigkeiten.

    Es war mein allgemeines Erleben, dass den Schülern in der 11. und 12. Klasse viel zu viele Dinge zugemutet werden, die eigentlich erst Mitte 20 aufkommen sollten, wenn die Entwicklung nicht gestört werden sollte. Dabei erlebte ich das so, dass der Klassenlehrer in ihnen ganz bestimmte Fragen und eine ganz bestimmte Sicht und Wichtigkeit wecken wollte. Dass diese Fragen und Themen die Schüler selber zutiefst bewegen konnte ich kaum erleben.

    Aus pädagogischer Sicht ist vor allem in der Waldorfpädagogik bekannt (aber auch allgemein), dass wenn man Entwicklungsschritte zu früh oder zu spät einleitet, dass das sich nicht gesund auf das Kind auswirkt. In esoterischen Schriften ist allgemein lang bekannt, dass das Üble sich gerade darin ausdrückt, wenn etwas zu früh oder zu spät, sprich zu unpassenden Zeit, eingeleitet wird und die Menge nicht stimmt. Es müssen also die Verhältnisse stimmen, wenn man pädagogisch arbeiten will. Und aus meiner Erfahrung sind die Verhältnisse an dieser Schule arg verschoben.

    Am meisten erlebte ich es an dem Umgang S. Böhms mit den Mitarbeitern und sogenannten Paten. Gerade da wird ein seltsames autoritatives Verhalten ausgeübt, welches eigentlich ungefähr bis 14 Jahren sein sollte. Es scheint also so zu sein, dass in der Schule mit den Kindern viel zu erwachsen gearbeitet wird und mit den Erwachsenen viel zu kindisch.

    Wenn man es so weit bringt, dass der Ausdruck zu einem Lehrer "Halt die Fresse!", normal zu sein scheint, weil der Lehrer ja dadurch etwas lernt und der Schüler ihn so weit konfrontieren darf, dann muss ich mich nicht mal fragen ob die pädagogischen Verhältnisse da noch stimmen.

    Dazu kommt noch, dass es wirklich mehr als alarmierend ist, wenn eine „Akademie der Jugend des Kommenden Tags“ mit ihren Mitgliedern so eng und führend in den Schulzusammenhang gestellt wird.

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  8. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Habe den Kommentar leider aus Versehen entfernt. Komme mit der Kommentar Verwaltung noch nicht so gut klar ;) Ich möchte euch den Kommentar von Herrn K. aber nicht vorenthalten und poste ihn deshalb hier noch einmal:


      "@Lukas:
      "Für die ganz hartnäckigen, die jetzt noch sagen werden „Es war doch bestimmt nicht alles schlecht“: Tom Cruise ist vielleicht auch ein guter Schauspieler. Und Hitler hat die Autobahn gebaut. Ja und? Soll ich das jetzt gegeneinander aufwiegen?"

      Die Beispiele sind wirklich sehr gelungen und treffen. Das ist gerade das, was ich immer wieder sagen wollte. Das kommt aber bei den Menschen, die Albris einfach nur unbedingt grundsätzlich für gut befinden wollen, ums Verrecken nicht an.

      Laut der Freien Schule Albris kann man also alles, was sehr sehr fraglich ist und teilweise wirklich alarmierend, einfach mit ein paar guten Dingen aufwiegen.

      Dabei wird einfach alles, worüber man eigentlich sehr ernst diskutieren müsste einfach gegengewogen und vom Tisch gewischt. So als ob es um irgendwelche Kleinigkeiten oder Bagatellen geht.

      Deswegen frage ich mich, wie lange die Schule noch diesen Scheuklappenkurs gehen will. Wahrscheinlich bis zum Ende."

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  9. Hallo,
    ich kann dem allem zustimmen und noch ergänzen:
    In der Schule ist vieles nicht altersgemäß. In der 1. Klasse meines Kindes war es üblich, dass die Lehrerin am hellichten Vormittag 6jährige Mädchen wegen "Unbeschulbarkeit" heimschickte. Es war "vor dem Handyzeitalter", die Eltern waren teilweise nicht zuhause und die Kinder mussten vor der Türe warten. Das ist zum einen Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Schule und zum anderen gibt es sowas gar nicht - unbeschulbare 6jährige Mädchen - die gehen wissbegierig und freudig zur Schule! Es handelte sich um wirklich völlig "normale Mädchen".
    Schon fast legendär ist der Rauswurf eines Schülers der 3. Klasse. Seine Mutter musste ihn im Laufe des Vormittags von der Schule abholen und dabei eine Fahrt von 75 Km in Kauf nehmen, weil der Bub "absichtlich" falsch gesungen habe!
    Ohne Worte!

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    1. Wurde der 3.Klässler komplett von der Schule geworfen, oder nur für den Tag ausgeschlossen? So oder so eine lächerliche Aktion.

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    2. Hallo,
      er wurde wie die 1.Klässlerinnen auch, "nur" für 1 Tag ausgeschlossen. Interessanterweise haben alle Kinder, die ich kenne, die so mal für 1 Tag ausgeschlossen worden sind,bis auf 1 davon, die Schule vorzeitig verlassen.

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  10. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

    An der Schule gibt es sogennannte "Bauhüttenabende" ,also eine Art von Elternabend für alle Klassen .So auch vor ein paar Wochen,wo unter anderem die "Attacken" aus dem Internet besprochen werden sollten.Ein paar Eltern haben vorsichtig die Frage gestellt, ob nicht doch was dran ist an dem Gerede, und ob das nicht die Ursache ist dass die Schule attackiert wird.Es waren Eltern mit langjähriger Erfahrung.
    Beim Ausgang aus dem Saal wurde einer von ihnen angesprochen:
    "wenn Sie hier immer noch Probleme haben, können Sie doch woanders gehen !". Getextet von einem Kollegiumsmitglied, vor anderen Eltern!
    Wenn man weiß, dass das Kollegium Anfang des Jahres lange Zeit debattiert hat über seine Fähigkeit bzw. Unfähigkeit mit
    den Eltern zu kommunizieren, und das im Laufe des Jahres so viele Kinder weggegangen sind dass es wieder ein grosses Thema wurde, dann fällt einem nichts mehr ein nach dem Vorfall...
    Nur noch:„Vater im Himmel, Christus auf Erden und Steiner dazwischen: vergebt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

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    1. Von Anonym zu Anonym,
      könnten Sie das bitte noch etwas konkretisieren: wieviele Schüler sind im Laufe des Jahres abgegangen, aus welchen Klassen und warum?
      Wie und von wem wurde im Saal auf die o.g. Frage öffentlich reagiert? Hoch kommunikativ, wie von einer Seite behauptet oder so, wie die andere Seite sagt? Sie haben halt nicht verstanden um was es hier geht..... .?
      Ich bin gespannt!

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  11. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
    Das ist wohl das Problem.
    Im Grunde sind es arme Leute, die sich ganz schön verstrickt haben und jetzt aus allen Kräften heraus um sich strampeln.

    Es wäre sinnvoll, wenn alle, die etwas Konkretes erlebt haben, sich bitte bei uns melden und dann die Vorfälle mit Namen der Mitarbeiter und genauen Daten erzählen. Wer uns releavante Dokumente (Protokolle, Briefe, Hefte etc.) zuschicken will und so zur Aufklärung beitragen will, kann dies ebenfalls gerne tun.

    albris-leaks(at)nodns.org
    (at) mit @ ersetzen ;-)

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    1. "Es wäre sinnvoll, wenn alle, die etwas Konkretes erlebt haben, sich bitte bei uns melden und dann die Vorfälle mit Namen der Mitarbeiter und genauen Daten erzählen."

      Ich finde es nicht gut, jeden einzelnen Mitarbeiter der Freien Schule Albris anzugreifen, in dem z.B. Namen veröffentlicht werden. Ich sehe diese Menschen größtenteils selbst als Opfer. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

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  12. Ich glaube auch,dass es nicht um Namen gehen sollte...aber trotzdem wäre es sicher sehr hilfreich,würden konkrete zeitnahe Dinge an die Oberfläche geholt werden....sehr interessant das vom Bauhüttenabend...kann es mir bildlich vorstellen,Situationen in der Art gab es zu genüge,doch wäre dieser aktuelle Vorfall sehr spannend....

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  13. Namen zu veröffentlichen ist immer eine heikle Sache.
    Wie schafft man allerdings sonst den Boden für eine klare Auseinandersetzung?
    Mit wem hat man es da immer zu tun?
    Es heißt immer "Die Freie Schule Albris", aber wer ist da genau derjenige, der die Drähte in eine bestimmte Richtung zieht?
    Welche Mitarbeiter sinds, welche nicht?

    Klar sind sie im Grunde alle Opfer, Opfer der eigenen Naivität auf esoterischem Gebiet. Aber es gibt Opfer und es gibt Opfer, die dann zu Tätern werden. Und diese Opfer-Täter gehören aufgehalten und "angezeigt", wie jeder anderer Verbrecher.

    Deswegen halten wir es für nötig auch die Namen zu veröffentlichen. Damit für jeden, der in die Strukturen "eingeweiht" ist, auch genau sehen kann, wer wo steht. Damit dieses nebulöse und allgemeine Gerede ein Ende findet.

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    1. @Albris Leaks schrieb:
      Deswegen halten wir es für nötig auch die Namen zu veröffentlichen. Damit für jeden, der in die Strukturen "eingeweiht" ist, auch genau sehen kann, wer wo steht. Damit dieses nebulöse und allgemeine Gerede ein Ende findet.

      Ja, das wäre nötig - die Namen der "Veröffentlicher" und "Aufklärer" zu veröffentlichen.
      Sie könnten damit bei sich selbst anfangen, oder?

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  14. @Albris Leaks: Du schreibst "Und diese Opfer-Täter gehören aufgehalten und "angezeigt", wie jeder anderer Verbrecher."

    Wenn du der Meinung bist, dass es Verbrecher, dann sollen das Gerichte klären. Ich wäre auch gegen die Veröffentlichung der Namen, wenn es sich um verurteilte Vergewaltiger handeln würde, denn ich bin gegen Selbstjustiz. Jeder soll die Chance auf einen faires Gerichtsverfahren haben. Entweder kommt dann raus, dass derjenige Schuldig ist, oder eben nicht. Ich finde es deshalb nicht notwendig, (vermeintliche) Schuldige öffentlich zu diskreditieren.

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  15. Hallo,
    es ist sicherlich so, dass sich die Schule in Albris momentan (schon wieder mal) von Außen angegriffen fühlt. Damit müssen Sie zwangsläufig noch enger zusammenrücken. Was sie in der Situation gar nicht brauchen können, sind die Jein-Sager, die könnten nämlich umfallen und plaudern. Es muss sich hier die Spreu vom Weizen trennen.
    Die Lehrer und Erzieher sind auf jeden Fall Opfer, aber Täter zugleich. Sie sind mit Leib und Seele in der Struktur gefangen. Sollte die Schule geschlossen werden, wo könnten sie noch hin? Diese Menschen bedürfen sicherlich einer umfangreichen professionellen Hilfe.
    Es sind immer wieder Eltern aufgestanden und haben sich an das Kultusministerium, an Gerichte oder an die Öffentlichkeit gewandt, in der Hoffnung, dass dem Treiben an der Schule Einhalt geboten wird. Passiert ist in sehr vielen Jahren nichts. Im Gegenteil, die Sektenstrukturen haben sich verstärkt.
    Deshalb bedarf es hier vielleicht doch eines radikalen Schrittes, damit alle (Opfer) eine Chance erhalten.

    Die Zeit vor den Sommerferien ist eine gute Zäsur. Alle Eltern und Schüler, die mit dem Gedanken spielen, die Schule nach den Ferien zu verlassen, haben jetzt gute Möglichkeiten. Man hat jetzt noch Gelegenheit, die künftige Schule anzusehen, dort Bücher und Lehrmaterial für das nächste Schuljahr auszuleihen und sich entsprechend vorzubereiten.
    Die neue Schule muss nicht unbedingt eine Waldorfschule sein. Man muss jetzt nicht sein Haus verkaufen oder die Arbeitsstelle wechseln. Wem die nächste Waldorfschule zu weit weg ist, kann auch in die Regelschule wechseln. Ein Waldorf-Radikalaustritt hat auch etwas befreiendes. Meistens ist jedoch ein Einstieg in eine Klasse niedriger empfehlenswert.
    Ich drück die Daumen!

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  16. Hans Wurst (für Albris Leaks)22. Juli 2012 um 23:33

    @Albris Leakds:

    "Ja, das wäre nötig - die Namen der "Veröffentlicher" und "Aufklärer" zu veröffentlichen.
    Sie könnten damit bei sich selbst anfangen, oder?"

    Bist du der neue Albriskasper oder was?
    Komm fang doch mal damit an. Wie heißt du, mein Lieber?

    @Lukas: das Gerichtsverfahren wird womöglich kommen, aber das ist nicht alles, wie "Anonym" bereits sagt. Gewisse Selbstjustiz ist in unserer Zeit einfach dran, solange sie nicht gegen die Gesetze verstößt und Menschen vorsätzlich und boshaft verletzt. Der Staat schützt einen nicht mehr vor allem und setzt sich nicht für alles ein. Die Schule ist aber in ihrem sektiererischem Verhalten deutlich gewachsen, obwohl die Vorwürfe bereits lang da waren. Da sehe ich keine anderen Wege als Selbstjustiz im Sinne der Aufklärung.

    Wenn ein ehemaliger Kindervergewaltiger in einer Wohnsiedlung wohnt, halte ich es für gar nicht so abwägig, dass man es thematisiert.

    Und genau das halte für einen sinnvollen Aktionismus. Nicht eine Demo gegen dies und das machen und hier und dort dagegen sein, sondern klare Schritte unternehmen, da, wo der eigene Arsch hockt und wo die eigenen Augen hin glotzen.

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  17. Aufklärung ist etwas anderes als Selbstjustiz. Wenn man aber die Namen von vermeintlichen Straftätern oder Sektenanhängern veröffentlicht, dann bereitet man evtl. den Boden dafür, dass es gewalttätige Übergriffe gibt. Ich finde es richtig, dass man das Handeln nicht den staatlichen Stellen überlässt, die sich meistens nicht kümmern. Aber Lynchjustiz möchte ich auch nicht unterstützen.

    Im Fall "Freie Schule Albris" finde ich es vor allem deshalb falsch einzelne Namen zu veröffentlichen, weil es sich bei manchen Unterstützern evtl auch um Menschen handelt, die bereits Zweifel haben. Die meisten sind selbst Opfer. Wenn nun vorschnell etwas über diese Personen behauptet wird, kann es sein, dass sie für den rest ihres Lebens Probleme haben werden, weil ihr Name für immer im Internet steht und sie in Zusammenhang mit einer Sekte gebracht werden. Es ist kaum möglich dinge aus dem Internet wieder komplett zu entfernen. Ich finde, man sollte auch bedenken, dass ein Mensch auch die Chance hat sich zu ändern. Übrigens meine ich hier nicht die führenden Köpfe und die öffentlichen Unterstützer der Schule, deren Namen können schon veröffentlicht werden.

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  18. Auf der Liste stehen keine kleinen Kinder, sondern erwachsene Menschen. Dass sie Opfer sind, entschuldigt nicht ihre Täterschaft. Und es scheint ja so, als ob keiner sich da melden will und von der Liste will. Also wo sind da die Zweifler?? Wenn es ihnen dann in Zukunft schadet, dann ist es nur konsequent. Sie haben sich damit zu befassen, was sie da angerichtet haben.

    Außerdem glaube ich nicht, dass irgendjemand sie lynchen will. Sie werden hauptsächlich als Opfer der Situation gesehen. Ich persönliche sehe auch Sigurd Böhm als Opfer. Dass sie gleichzeitig eben alle Täter sind, macht die Sache etwas schwieriger.

    So wie manche mich aber anschauen, würden sie mich sehr gerne lynchen. So viel Hass habe ich glaub noch nie erlebt, bei der "liebevollen Menschenschule". Da hat das "reine Denken" mit Sigurd Böhm wohl nicht viel gebracht, dass man seine überquellende Antipathie nicht im Griff hat und dabei die Sache nicht mehr anschauen und beurteilen kann.

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  19. Wenn die Anhänger der Schule derart aggressiv sind, ist das schlimm. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich auf die gleiche Stufe stellen möchte. Falls es Drohungen gegen dich gibt, kannst du ja Anzeige erstatten.

    Nu weil die Schule unsachlich und beleidigend mit ihren Kritikern umgeht, lasse ich mich nicht auf dieses Niveau herab. Ich finde es im übrigen richtig, dass es so etwas wie einen Pressekodex gibt, in dem solche Dinge geregelt sind. Auch wenn mein Blog oder die Website Albris Leaks nicht klassische Presseerzeugnisse sind, sollten da doch bestimmte Regeln der Fairness gelten. Ich würde der Schule, wenn möglich, gar keine Angriffsfläche bieten uns als Hetzkampagne zu bezeichnen. Auch wenn ich denke, dass sie es sowieso machen würden.

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  20. Die Lehrer und Erzieher der Schule sind eigentlich beklagenswerte Menschen. O P F E R ! Ihrer selbst!?

    In der Regel ist das Mitglied der Freien Schule Albris im Kemptener Leben schon von weitem zu erkennen, sowohl am speziellen Kleidungsstil, als auch an dem schlürfenden Gang in eher gebückter Haltung.

    So ein Lehrer etc. muss an der Schule viel erdulden, Druck und Zurechtweisung von oben, freche Kinder auf der anderen Seite. Freizeit, allen das Wort ist schon böse.

    Dann lebt der Lehrer in der Regel abgeschottet. Zeit für Freunde außerhalb der Schule? Wohl eher kaum. Dann der ständige Konkurenzkampf innerhalb der Schule.

    Und erst die Bezahlung, nein Allimentation, rein nach Bedarf: Jetzt stellen Sie sich mal vor, es kommen die großen Ferien und der Lehrer will auch mal so einen richtig tollen Urlaub machen, Seychellen oder so, klar kostet halt viel. Und dann geht dieser Lehrer also zu der Schulleitung und sagt: Mein Bedarf an Geld hat sich erhöht, ich habe das ganze Jahr ein eher unterdurchschnittliches Einkommen und von dem kann ich nichts auf die Seite legen, aber ich will 6 Wochen Urlaub auf den Seychellen machen und das kostet 10.000 Euro. Was sagt da der Schulleiter?
    Man muss sich das mal in der Realität ansehen, wie unglaublich abhängig die Angestellten da gehalten werden!

    Kein Wunder also, dass Sie gegen Kritiker vorgehen. Es bricht ja alles zusammen.

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  21. @Anonym:
    der Schulleiter sagt dann (wenn Du ein guter, sprich Böhmischer, Mitarbeiter bist und die Leitung es für angebracht hält, dass Du gute Erholung brauchst): kein Problem, da haben Sie das Geld (ob sie 10.000 gleich locker machen ist fraglich).

    Im Falle von Herrn K. ist es zum Beispiel so gelaufen, dass der Vermieterin erstens rechtlicher Beistand angeboten worden ist, um Herrn K. aus der Wohnung zu werfen, zweitens Geld angeboten worden ist um die ausgefallene Miete zu bezahlen. D.h. Geld wird da locker gemacht, wo die Leitung es für notwendig hält. Moralische Hintergründe oder Gewissensbisse sind da nicht bekannt.

    Außerdem ist es bekannt, dass die Jugendakademiker, die auf dem Schöneberg wohnen, eine sehr reichhaltige und dazu sehr reiche Garderobe besitzen. Hugo Boss und Armani und andere geben sich da gerne die Hand.

    Das sind keine Gerüchte, sondern Dinge, die jeder nachschauen oder erfragen kann. Besuchen Sie doch mal Schöneberg. Sie werden wohl kaum in der Zeit die ganze teuere Garderobe verbrennen, die reihenweise schön da hängt.

    Die anderen, das Fußvolk, darf dann zur Kasse gebeten werden und arbeiten. Die anderen, die arbeiten ja "geistig".

    @Lukas: Du kannst es natürlich löschen, wenn Du meinst, dass es Dir schaden kann.

    Albris Leaks lässt sich nicht auf das Niveau der Freien Schule Albris, auch wenn ihre Anhänger uns das gerne anheften wollen. Und natürlich haben wir einen Kodex, mit Presse hat er nichts zu tun. Die Presse berichtet auch nur das, was nicht arg gefährlich für sie ist. Die Namen der Unterstützer gehören der Öffentlichkeit an, weil sie in der Öffentlichkeit als ein Bildungsunternehmen agieren.

    We are Anonymous.
    We are Legion.
    We don't forget.
    Expect Us.
    Transparency against brainwashing.

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  22. @Albris Leaks
    Es macht den Anschein,als gäbe es da Unterschiede innerhalb der Jugendakademie.Ich habe gehört das wäre ein Zusammenschluss gleichgesinnter junger Menschen...sollte es da Rangunterschiede geben?
    Ist der Schöneberg so,dass man ihn als normalo auch betreten darf...ich denke nicht.
    Eigenartig ist wie die engsten "Schönebergler" wohl ins Auge fallen müssen...ist das die "auffällige" Kleidung allein?

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  23. @Albris Leaks
    Was es mit diesem Herrn K. auf sich hat ist ebenfalls eigenartig.Welche Hintergründe sollten sich dort bewegen,dass man der Vermieterin des Herrn K. "Ersatz" oder "Entschädigung" anbietet,wenn sie deren Wünschen entspricht.

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  24. @Golum:
    das ist ja fast hellseherisch von Dir. Nicht aus der Akascha-Chronik gelesen?

    Es kommt gleich ein Schreiben raus, unter anderem über das Thema der Besonderheit der Schöneberg-Jugendakademiker. Den Berichten nach, gibt es tatsächlich einige Unterschiede zwischen den "normalen" Jugendakademikern und den "Schöneberg-internen" Jugendakademikern. "Auffällige Kleidung" ist schon mal gut getroffen, aber es ist natürlich nicht nur die allein. Es scheint der Rang zu sein, Sigurd Böhm ganz nah sein zu können und dadurch ein Stück seiner Unantastbarkeit genießen zu dürfen. Wenn die vom Schöneberg sagen "so läuft das", dann läuft es auch meistens so, egal ob da ein Lehrer etwas anderes meint, geschweige denn anderer Jugendakademiker (sie singen ja eher unison).

    Was den Herrn K. betrifft, der scheint in der ganzen Geschichte für alles Üble auf der Welt von der Schule verantwortlich gemacht zu werden. Einen Sündenbock, der etwas kritisch äußert und den man dann für alles verantwortlich machen kann, das braucht jedes Regime. Aber das ist dann seine Sache, was er damit anfangen will oder nicht.

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  25. @Albris Leaks
    Nein,nicht das ich wüsste,aber das mit der "Akascha-Chronik" kommt mir sehr bekannt vor.

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  26. Hallo,
    ich habe mir nun einmal aufmerksam die Beiträge durchgelesen und möchte, vorerst auch noch anonym, meinen Senf dazu geben.

    Prinzipiell kann ich dir, Lukas, in all deinen Kritikpunkten nur recht geben. Auch wenn ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass sich die Lage, verglichen mit dem Beispiel mit besagtem Auftritt deiner Band, seit deinem Abgang etwas gelockert hat.

    Zudem halte ich die gesamte zurzeit entstehende Diskussion für etwas überspitzt. Wem möchte man hier einen Spiegel vorhalten? Eltern, die nach diversen Handgreiflichkeiten seitens der Lehrer, deutlich erkennbaren Strukturen einer Sekte, massenhaft Schulabgängen mit steigender Tendenz, wissenschaftlich unkorrektem Schulstoff etc. immer noch nicht merken, dass eine solche Schule kein wirklich vorteilhaftes Umfeld für die Erziehung und somit die Entwicklung(!) ihres Kindes sein kann? Was ich sagen will ist, dass jemandem, der all das nicht schon längst als fragwürdig genug sieht um sein Kind dem nicht auszusetzen, auch mit der detailliertesten Aufklärung nicht mehr geholfen ist.

    Sofern ich das in meinen jungen Jahren und selbst noch als Schüler überhaupt beurteilen kann, würde ich mein Kind, bei allem was mir diese Schule an Kreativität etc. mitgegeben hat, trotzdem auf eine Regelschule schicken. Dafür, dass mein Kind, so ungern ich Ausdrucksweisen wie diese hier nutze, nicht abstumpft, sich nicht zu sehr "im Mainstream treiben lässt" kann ich zuhause sorgen. Das ist es einfach nicht wert.


    Noch etwas, das ich für ein viel größeres Problem an dieser Schule halte und selbst zu genüge erlebt habe.

    Und zwar das gesamte Thema Abschlüsse und Berufsvorbereitung.
    Irgendwann, spätestens im Alter von 15 oder 16 Jahren, fehlt einem die Motivation den Unterricht zu besuchen geschweige denn sich konstruktiv zu beteiligen, wenn man nicht im geringsten ein Ziel vor Augen hat. "Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben." hieß es erst unlängst an der Schule. Und eben genau aus dieser fehlenden Motivation wird nach und nach eine Attitüde seitens der Schüler, die jeglichen Unterricht vollkommen unmöglich macht. Genau das war im Endeffekt das was mich zum Abgang bewegt hat. Dieses Gefühl Nachmittags nachhause zu kommen und sich zu fragen: "..und wozu bin ich jetzt nochmal aufgestanden?" nimmt einem jegliche Lebensfreude. Und das, als ich tatsächlich lernbegierig war und ein Ziel, bzw. den Boxenstopp Abitur, vor Augen hatte. Es ist auch nicht so, dass ich es nicht noch und nöcher probiert hätte zur Aussprache zu bringen...

    Ich kann nur jedem empfehlen sich einmal in der restlichen Welt umzuschauen. Es ist unheimlich erfrischend. Auch ist es, so war es in meinem Fall, schon nach kurzer Zeit möglich sich allerbestens zurecht zu finden :)


    Viele Grüße

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  27. @Anonym:

    "Was ich sagen will ist, dass jemandem, der all das nicht schon längst als fragwürdig genug sieht um sein Kind dem nicht auszusetzen, auch mit der detailliertesten Aufklärung nicht mehr geholfen ist."

    Das ist wirklich sehr treffend und der Grund warum uns nicht mehr nur um Aufklärung geht, sondern auch darum den Menschen, die es nicht mehr selbst im Griff haben, das Handwerk zu legen. Sie gefährden nicht nur ihre Kinder, sondern auch alle andere Kinder und Menschen in dieser Schule und vor allem drum herum.

    "Sofern ich das in meinen jungen Jahren und selbst noch als Schüler überhaupt beurteilen kann, würde ich mein Kind, bei allem was mir diese Schule an Kreativität etc. mitgegeben hat, trotzdem auf eine Regelschule schicken. Dafür, dass mein Kind, so ungern ich Ausdrucksweisen wie diese hier nutze, nicht abstumpft, sich nicht zu sehr "im Mainstream treiben lässt" kann ich zuhause sorgen. Das ist es einfach nicht wert."

    Eben das ist es ja, die Eltern suchen da DEN Platz, DIE Schule, aber die gibt es nicht. SIE müssen sich in den Arsch treten und etwas für ihre Kinder tun: sie schützen, sie führen. Und das ist in der Regelschule mehr als möglich (man muss ja nicht die übelste Regelschule aussuchen). Das Kind muss einfach begleitet werden, mit den Lehrern in der Schule muss eine rege Kommunikation vorhanden sein etc. etc.

    Aber es ist natürlich bequemer, wenn man seine Kinder irgendwohin geben kann, wo jemand meint, er habe die Erkenntnis mit Löffeln gefressen und weiß wo es lang geht.
    Traurig das und genau DER Grund, warum so viele Menschen in Sekten geraten, weil sie DEN Platz suchen und plötzlich angeboten bekommen.

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  28. @Albris leaks
    es ist so, dass vieles was so harmlos erscheint System hat: z.B. in der Spielstube: die Kinder verbringen den ganzen Vormittag ruhig und still, wie das eben in einer Spielstube notwendig und gefordert ist. Dann sitzen sie sehr lange ruhig im Stuhlkreis - sehr schön, es wird wochenlang das gleiche Märchen erzählt - alle sind brav und still und trauen sich kaum zu atmen, die Fenster sind verdunkelt und die Luft ist stickig. Bis auf den einen Moment, nämlich wenn die Mutter kommt. Und siehe da, plötzlich macht das Kind Verrenkungen, zieht Grimassen, lacht und macht Späße, gar nicht mehr so, wie den ganzen Vormittag lang war. Peinlich für die Mutter! Ein böser Blick vom Erzieher!
    Dann geht es ans Hausschuhe ausziehen, ganz ausserhalb der Sicht des Spielstubenleiters, da kanns dann schon mal passieren, dass zwei Kinder gar zum Streiten kommen.
    Der Erzieher sagt, kein Wunder, die Mutter ist schuld, sie hat das Kind nicht im richtigen Blick, die muss noch viel lernen!
    Und so geht es weiter, das im Kindergarten so brave Kind ist daheim überhaupt nicht mehr brav, es holt alles nach, was es am Vormittag nicht durfte, rumkaspern, schreien, streiten etc.
    Da ist dann doch klar, die Mutter ist unfähig und die Spielstube weiß wie es geht. Dieser Zustand wird dann im Elternabend noch verstärkt. Da tritt man nochmal in direkte Konkurenz mit den anderen Eltern, die schon etwas weiter sind und nicht mehr ganz so dumme Fragen stellen. Und überhaupt, bei denen daheim klappt alles!

    So und ähnlich geht es dann mit dem Schulkind weiter. Das Kind ist daheim anstrengend. Und viele Ablenkungsmanöver kommen ja nicht in Frage, Fernseher, Sport, Freunde aus der Nachbarschaft etc., überhaupt ziemt es sich ja nicht, mit seinem Kind zu spielen, auf wessen Grad begibt man sich denn da. Nein der Erwachsene arbeitet (der Erzieher in der Spielstube ja auch) und hat dabei sein Kind im Blick! Das genügt! In jedem Fall. Das ist Erziehung und Therapie zugleich!

    So wird einem beigebracht, man ist als Eltern unfähig.
    Es bedarf sehr viel aus dieser Schlaufe wieder rauszukommen.
    Das Projekt Albris leaks gilt da nur als Ausdruck der "bösen Außenwelt" und führt eher dazu, dass die Innenwelt noch weiter zusammenrückt.

    Hier bedarf es einer intensiven Sektenausstiegsberatung und psychologischer Betreuung.

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    1. Im Grunde wir den Eltern immer ein schlechtes Gewissen vermittelt. Wenn man selbst nicht anthroposophisch erzogen wurde, und sich dann versucht in der Waldorf Welt zurecht zu finden, hagelt es Kritik in Massen....das fängt schon bei "normalen Büchern" an, die die Kinder eben auch sehen, oder auch mal "anderes" Spielzeug.
      Als Mutter wird man total in die Enge gedrängt, wenn man arbeiten geht, das gehört sich nicht in den ersten drei Lebensjahren kleiner Kinder. Da hat man gefälligst zu hause zu bleiben, sonst ist man eine Rabenmutter. Die Normale Mutter wird völlig entwertet.

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    2. Diesen Aspekt habe ich gar nicht so bedacht, als ich den Artikel geschrieben habe. Ich habe natürlich mehr aus der Schülerperspektive geschrieben. Aber so habe ich das auch mitbekommen, dass sich die Lehrer extrem in die Erziehung eingemischt haben.

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  29. @Anonym:

    Vielen Dank für Dein Erlebnisbericht. Ich denke es wird Zeit eine neue Rubrik anzufangen. Mal schauen. Wenn jemand kritische Berichte über seine Erfahrungen mit der Schule, Spielstube oder Elmatried-Einrichtung schildern mag, bitte an uns direkt per e-mail (die email und die Internetseite dürfte bekannt sein).

    Positive Berichte interessieren uns nicht. Dafür sind wir nicht zuständig. Die gibt es genug von der Schule selbst. Wir fühlen uns für die Seite der Schule zuständig, die andauernd im Schatten gehalten wird.

    Ja, es bedarf hier viel mehr als einen Aufklärungsprojekt im Internet, nur ist es nicht möglich und nicht nötig jemanden zwangszutherapieren, das ist ja auch gut so.

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    1. Ergänzung:

      Ist es den Eltern bekannt, dass auf dem Schöneberg fest wohnende Jugendakademiker so vorzüglich behandelt werden, dass es mindestens einen begehbaren Kleiderschrank gibt? Diese Kleiderschränke sind
      gefüllt mit vorzüglichen Kleidern und Schuhen. Hugo Boss, Armani, Ralph Laurent und dazu jede Menge Naturkleidung, Pullover aus Kaschmir, maßgefertigte Schuhe und noch viele andere Kuriositäten. Haben Sie schon mal das Auto von Anonymous gesehen? Dabei gibt es eine Haushaltshilfe, die jeden Tag die dreckigen Sachen wäscht oder professionell reinigen lässt und danach sauber zusammen legt. Jeder dort wohnende Jugendakademiker bekommt seine mehr als (uff)

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  30. @Anonym 24. Juli 2012 01:04: Du schreibst: "Zudem halte ich die gesamte zurzeit entstehende Diskussion für etwas überspitzt."

    Ich denke, dass hier höchstens der Grundstein gelegt wurde, um die Kritik in dem Masse zu äußern, wie es der Sache gerecht wäre.

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    1. @Lukas 25. Juli 2010 09:14:
      Ja, absolut korrekt.
      Das kann ja nur der Grundstein sein, da muss noch mehr, viel mehr folgen. Vor allem an Aktivitäten, oder?

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    2. @Ernest Issmüller: Was meinst du mit Aktivitäten?

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    3. @Lukas Böhnlein

      Aktivitäten wie zum Beispiel genehmigte Demos vor der Schule oder Sitzblockaden auf der Straße nach Albris. Natürlich auch genehmigt.

      Am besten RSA und TV-A mit den Unterlagen informieren und Berichte oder eine Talk-Runde zu bekommen.

      Möglicherweise auch die Politiker und Kirchenstellen direkt ansprechen.

      Vielleicht auch die Geschäftsleute in und um Kempten über die Sekte informieren. Da lässt sich viel bewegen.

      Einrichtung einer Sektenbeauftragtenstelle in Kempten (oder Umgebung) um die Ausstiegswilligen zu beraten. Ggf. in Zusammenarbeit mit Krankenkassen, etc.
      Man muss die Leute doch aufrütteln und ihnen helfen, dass sie den Ausstieg schaffen.

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    4. @Ernest: So weit ich mitbekommen habe sind manche deiner vorgeschlagenen "Aktionen" in ähnlicher Weise schon unternommen worden bzw. in Planung. Aber man darf ja auch gerne selber aktiv werden und solche Dinge beginnen. Wenn du meinst, dass genug Leute kommen, kannst du ja gerne eine Demo anmelden. Ich befürchte nur, dass sich viele wieder einschüchtern lassen und nicht erscheinen werden.

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  31. Vielen Dank für die Ergänzung aus dem "Leben im Schöneberg-Internum und drum herum" an einen Albris-Leaks-Kollegen ;-)

    @Ernest Issmüller:
    das hört sich wirklich gut an und steht völlig in unserem Sinne. Wir führen zwar diese Internetpräsenz, die Aktivität beschränkt sich aber nicht nur darauf. Es laufen und liefen einige Aktionen bereits, doch der Erfolg ist dann entscheidend, wenn die Menschen, die diese Schule für wirklich gefährlich halten, auch dagegen etwas unternehmen. Bis jetzt ziehen sich aber die Kritiker eher zurück.

    Es soll sich also jeder frei fühlen, die Dokumente unserer Internetseite zu entnehmen und damit gegen diese Sektenstrukturen vorzugehen. Je schneller und je mehr man macht, desto besser, versteht sich. Je mehr Menschen mitmachen, desto ebenfalls besser.

    Die Schule hat bereits geschossen und wird alles niedermähen, was sich ihr in den Weg stellt. Es wird alles aufgefahren, was irgendwie den Kritikern schaden kann.

    Feuer frei, für friedlichen Feuer friedlicher Menschen, gegen das Stroh Sigurd Böhms und seiner Anhänger!

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  32. @Albris Leaks 25. Juli 2012, 19:16

    Hm, versteh ich jetzt nicht:

    > Die Schule hat bereits geschlossen und wird alles
    > niedermähen, was sich ihr in den Weg stellt. Es wird alles
    > aufgefahren, was irgendwie den Kritikern schaden kann.

    Ist die Freie Schule Albris nun geschlossen???
    Und wer mäht dann was nieder?

    Vielleicht kann das jemand klären

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  33. @Anonym 14.27

    Die Antwort verbirgt sich im "l" zwischen geschossen und geschlossen.

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  34. ich denke, es war geschossen gemeint... aber geschlossen klingt auch interessant. Das war wohl ein bedeutsamer Zu-Fall, wie Sigurd Böhm sagen würde.

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  40. @Anonym 26.07. 22.14 Uhr

    Du möchtest klare Ansagen und präzise Informationen? Das ist kein Problem, ich empfehle neben der Lektüre dieses Blogs noch die Lektüre der Protokolle usw. in Albris leaks und Schulradar. Dort sind präzise Informationen zu finden, was in und im Hintergrund der Schule alles so abläuft.



    @Herr Sowiso,
    ist das die übliche unkonstruktive Kritik eines Schulmitgliedes oder ein hochkommunikativer Dialog? Wo möchten Sie aussteigen? Von der Schule? Oder von der Kritik?

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  41. Ab jetzt werden Kommentare von mir freigeschaltet. Und zwar nur, wenn diese sachliche Beiträge zum Thema sind. Kommentare mit unsinnigem Inhalt, Beleidigungen, Unterstellungen oder Links auf "Albris Leaks" werden nicht freigeschaltet.

    Leider muss ich zur Zeit so vorgehen, da die Diskussionen hier total unsachlich geworden ist. Und das liegt nicht an den unterstützern der Freien Schule Albris, falls mir jemand hier Zensur unterstellen will. Sachliche Kommentare lasse ich auch zu, wenn diese eine andere Meinung vertreten. Wer aber meint, dass er die Diskussion hier mit sinnlosen Kommentaren zu spammen muss, ist hier falsch.

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  42. Hallo Lukas, ich habe gehört, dass Du auf dem Sommerfest in Albris warst?!
    Hat sich für Dich was ergeben?

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    1. Nein, ich war nicht da. Also hat sich auch nichts ergeben.

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  43. Hallo Lukas,

    ich stimme weitestgehend mit Deinem Artikel überein. Zum Punkt Kritikfähigkeit kann ich von meiner Seite aus nur sagen, was ich bis jetzt erlebt habe und das betrifft zum Teil die Anhänger und Befürworter der steinerschen Lehren und der daraus gegründeten für mich esotherisch- spirituellen Antroposophie.Setzt man sich mal ein wenig intensiver mit der Thematik auseinander, so stellt man sehr schnell fest das Anhänger dieser Weltanschauung gegen nahezu jegliche Evidenz immun sind und Kritik nicht zulassen bzw. überhaupt nicht kritikfähig sind. Wissenschaftliche Studien zu Steiner und der Antroposophie die nun wirklich als längst überholt gelten und völlig unsinnig sind überrollen eine durch eine in dieser Zeit immer mehr durch Orientierungslosigkeit geprägte Menschheit. Die Sinnsuche wird so wieder zur aktuellen Thematik. Wo täglich in den Medien der Kampf ums Überleben in Form von Kriege, Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Umweltkatastrophen, Leistungsdruck in der globalen Welt und der gleichen propagiert wird, suchen immer mehr Menschen nach sogenannten alternativen Weltanschauungsformen und bilden sich ihre heile kleine nur für sie existierende Welt, die aber nicht real existiert. Das bringt Probleme in sehr vielen Lebensbereichen mit sich und kann wie im Beispiel der antroposophischen Medizin zum Teil lebensgefährlich sein, nähmlich dann, wenn schulmedizinische Maßnahmen bei schweren Erkrankungen der Quacksalberei vorgezogen werden. Es gibt genügend Fälle, wo dieses nachzurecherchieren ist. Die geschichtliche Entwicklung ist sehr interressant, auch die wirklichen Ziele Herrschaft und neue Weltordnung die damit in Zusammenhang stehen sind mit gesundem Menschenverstand plausibel nachzuvollziehen. Die Abschottung gegen andersdenkende ist normal, denn sektiererische Formen lassen diese nicht zu, das würde ihren Auftrag und ihre damit verbundenen Ideologien zerstören. Der spirituelle-esotherische Markt hat sich mittlerweile zu einem Milliardenmarkt entwickelt und orientierungslose Menschen finden immer mehr Angebote die nicht immer offensichtlich propagiert werden und so läuft man schnell Gefahr in diesen Sog hineinzugeraten. Außerdem ist es einfacher und bequemer eine Lebenslüge aufrechtzuerhalten, als der realen Welt mit all ihren auch negativen Facetten gegenüberzustehen. Die Abschottung wie du sie beschreibst betrifft zum Teil auch die Eltern die in sogenannten Dorfgemeinschaften ihresgleichen suchen, also man bleibt auch hier gern unter gleichdenkenden, denn die anderen die nicht diesem Weltbild nacheifern könnten sie in ihren Gedanken schnell in Schwierigkeiten bringen. Und die Frage die sich stellt, ob jemand bereit ist eine Lebenslüge zuzugeben, die er seit Jahren aufgesessen ist, mag ich zu bezweifeln. Die Verantwortung bleibt sowieso zuletzt bei jedem einzelnen. Und das was du schreibst Lukas, in Bezug auf Schulsystem Waldorf, Anhänger, Kritikunfähigkeit, Hintergründe etc. lässt sich fundiert nachlesen in Büchern und wissenschaftlichen unabhängigen Berichten, lange Zeit bevor es überhaupt diesen Blog und diese Diskussionen hier gibt. Was die freie Schule Albris direkt anbelangt, so kann ich nichts darüber sagen, weil ich kein Insider bin, aber ich Mitglieder aus dem Umfeld kenne und wie sie auf mich wirken mit ihren Ansichten und das lässt viele Gedanken an das bis dato recherchierte und durch Fakten belegte Wissen dieser Schul- und Weltanschauungsform für mich nicht nur Zweifelhaft erscheinen, sondern entbehrt sich auch mir jedweder rationeller Ansichten und das nicht weil ich vielleicht zu dumm bin dieses zu verstehen, sondern weil ich mich in der Welt bewege in der ich Lebe und mir keine Scheinwelt mit all den erdenklich möglichen negativen Folgen aufbaue.Du schreibst, das du ein kritisch hinterfragender Mensch bist und das ist auch gut so. Behalte dir stets diese Eigenschaften, das bringt dich ganz bestimmt zu dem Ziel an das du wirklich glaubst. Es gibt einen schönen Spruch der heißt. Setze dich mit deinen schärfsten Kritikern an einen Tisch und du lernst die Kunst zu argumentieren.

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  44. @Anonym 8. August 2012 14:10

    Du schreibst: "Das bringt Probleme in sehr vielen Lebensbereichen mit sich und kann wie im Beispiel der antroposophischen Medizin zum Teil lebensgefährlich sein, nähmlich dann, wenn schulmedizinische Maßnahmen bei schweren Erkrankungen der Quacksalberei vorgezogen werden."

    Meinst du vielleicht eher, dass die Probleme daher kommen, wenn anthroposophische Medizin der Schulmedizin vorgezogen wird? Also genau umgekehrt, wie du geschrieben hast. Sonst steht dieser Satz im Widerspruch zu deinen restlichen Aussagen.

    Aber sonst danke für den Ausführlichen Kommentar. Ja, ich werde es beibehalten kritisch zu hinterfragen. Und selbst meine eigenen Gedanken hinterfrage ich hin und wieder kritisch, denn es ist ein großer Fehler zu denken, man sei unfehlbar.

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  45. Hallo Lukas, danke für den Hinweis, ja war ein Schreibfehler von mir, ich meine natürlich lebensgefährlich wenn die antroposophische Medizin der Schulmedizin vorgezogen wird. Gleiches gilt für die Homöopathie sowie Schamanentum und was es noch so für spirituell- esotherische Quacksalberei gibt. Antroposohie heißt ja die Weisheit vom Menschen und wer möchte da als Anhänger einen Arzt in Frage stellen, der die Weisheit über die Menschen hat. Sicherlich ist die Pharmaindustrie und die Schulmedizin auch nicht unfehlbar und auch ein Milliardenmarkt, aber genau das ist es wo die Anhänger von solchen Thematiken profitieren. Geh zum Arzt und er nimmt sich ein paar Minuten für dich Zeit, gehe zum Antroposophen oder Heilpraktiker und du wirst sehen wie viel Zeit er für dich hat. Genau das ist es was die Menschen suchen, verstanden zu werden mit all ihren problemen und genau da wirkt oder wird der Hebel angesetzt. Du wirst dich vielleicht wundern warum es viele Schulmediziner gibt die auch die antroposophische Lehre vertreten. Überlege mal was ein Hausarzt wirklich verdient, oder ein Assistenzarzt für das was er wirklich leistet. Der Markt ist also da, denn die Menschen wollen sich wieder verstanden fühlen. Gerade auffällig ist das besonders viele Frauen diesen esoterischen Humbug glauben.
    Einen Heilpraktiker kannst du übrigens an ganz bekannte Fernschulen in wenigen Monaten für schlappe 2000 Euro absolvieren. Ein Facharztstudium dauert mindestens 12 Semester und kostest sehr viel mehr und ist wissentschaftlich fundiert. Gehe zum Beispiel mit einer Lungenentzündung zum Hausarzt und du wirst von 10 Ärzten mindesten 9 gleiche Diagnosen erhalten. Die Frage wie oft die alternative Medizin richtig liegt kannst du nachrecherchiern und du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich die Trefferquote ist. Alleine die Homöophatie mit ihren unglaublichen Ansätzen und den Potenzierungen ihrer Zuckerkügelchen, genannt Globolie entbehrt sich mir jedweder Logik. Wenn es dich interressiert gebe mal ratgebernewsblog2.wordpress.com/ ein und du wirst noch einiges mehr erfahren über Esoterik und Spiritualität,Alternativer Medizin, Waldorf- Pädagogik, Steiner und Rassismus, sowie Verbindungen zurück bis in die NS- Zeit, Waldorf- Auststeiger. Hier findest du auch weiterführende Literatur, kritische Auseinandersetzungen, alles über Scharlatanerie, Heilwässerchen, Lichtdiäten und was es noch so alles auf dem Markt gibt, natürlich auch mit jederzeit nachrecherchierbaren Beweisen und Schriften, sowie Studien und vor allem wie diese Zusammenhänge besonders im Zeitalter von New- Age und Ökofeminissmus enstanden und sich aufgebaut haben. Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln was es alles gibt. Ich kann dir ein Buch empfehlen mit dem Titel, Esotherische Verführung- Angriffe auf Vernunft und Freiheit. oder dich mit Büchern von Collin Coldner zu befassen. Du wirst erstaunt sein, wie vieles zusammenhängt. Ich habe sie selber gelesen, sie mit weiteren wissenschaftlichen Aussagen unabhängigen Studien und anderen Schriften verglichen, so das ich mir eine vernünftige Argumentationsbasis und Meinung bilden konnte über die ganzen Manipulativen Ideologieen die uns mittlerweile wie eine Welle täglich überrollen.

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    1. Habe schon hin und wieder in den Blog reingeschaut und werde das auch wieder tun ;) Es ist nur schwierig jederzeit über jeden neuen Quark informiert zu sein. Und es ist auch nicht unsere Aufgabe (auch nicht die Aufgabe von Wissenschaftlern) die Unwirksamkeit bzw. Falschheit von so Zeug zu beweisen. Wer etwas behauptet ist auch in der Beweispflicht.

      Aber so langsam kommen wir vom Thema ab. Allgemeines zum Thema Esoterik ist vielleicht etwas besser bei einem Dieser Artikel aufgehoben:
      http://blog.lukas-boehnlein.de/2012/06/warum-eigentlich-nicht-eine-eigene.html
      oder
      http://blog.lukas-boehnlein.de/2011/11/braune-und-violette-mogen-es-nicht-das.html

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  46. Ich sehe Du bist sehr gut aufgestellt.... ;-)

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    1. Wie ist das gemeint? Man kann bei anonymen Kommentaren leider nicht sehen, ob du vorher schon etwas kommentiert hast, worauf sich der Kommentar evtl beziehen soll. (Evtl wäre die Wahl eines Pseudonyms sinnvoll).

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  47. Gut aufgestellt meine ich, das mir Deine Seite gefällt und Du zu vielen Themen den Nagel auf den Kopf getroffen hast, ergo sehr gut recherchierte Artikel einstellst und offenbar über ein sehr gutes Wissen verfügst, also dich schon länger mit den Thematiken Esoterik, Walldorf, Antroposophie, Homöopathie etc. auseinandersetzt und Menschen aufklärst. Das finde ich auch gut so. Nein es sind meine ersten Artikel und deswegen Anonym da ich wie gesagt einige aus dem Umfeld kenne. Aber Pseudonym ist ok. Ich denk drüber nach, damit es übersichtlicher wird.

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    1. Danke für das Lob. Allerdings habe ich die Themen Homöopathie und co hier bisher nur am Rande behandelt. Ich versuche eigentlich seit ich von der Waldorfschule weg bin, mich weiterzubilden und so manche Unklarheiten aus der Schulzeit aufzuklären. Zur Zeit hole ich ja das Abitur nach, an einer staatlichen Schule.

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  48. Was mich interessiert ist wie es nach alledem was man so liest auch in Albris Leaks dort weitergeht und wie die Schüler die dort sind über die Aussagen denken. Ich meine man kann dem doch nicht tatenlos zusehen oder? Gruss Bernd

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    1. Kann man leider doch. Bisher passiert eigentlich nichts. Kritik wird ja schon mindestens seit den 1980ern geäußert (Siehe Pressespiegel: http://blog.lukas-boehnlein.de/p/links-und-pressespiegel-uber-die-freie.html). Die Schule selbst wimmelt jede Kritik ab. Die Allgäuer Zeitung berichtet über schöne Sommerfeste und die Behörden scheinen sich nicht zu interessieren.

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  49. tja, wer nicht tatenlos sein will, der bleibt nicht tatenlos. Und was zu tun findet sicher jeder, der Muse dazu hat.

    Momentan werden zum Beispiel bei Albris Leaks konkrete Taten von denen gefordert, die involviert sind. Die frage ist nur ob die Tatenlosen überwiegen.

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  50. Hallo Lukas,
    nachdem ich letztens durch meinen Freundeskreis auf diese Schule stieß, war ich zunächst schockiert hinsichtlich verschiedener negativer Artikel über diese Schule. Ich muss gestehen dass ich zunächst dachte, dass die Probleme die diese Schule hat maßlos hochgespielt wurden (mir wurde zb. auch an einem staatlichen Gymnasium hier in Kempten seitens eines Lehrers mit Gewalt gedroht...). Nach Lektüre deines Blogs und "albris-leaks" bin ich schockiert wie gering die Resonanz der Bevölkerung gegen derart autoritäre Methoden ist. Man sieht wiedereinmal die Faulheit des Durchschnittsbürger nach dem Motto "es betrifft mich nicht also ist es mir egal". Doch die Sperrung der Seite "kreuz.net" zum Beispiel zeigt, dass man nur genug "krach machen" muss damit solche "meinungsbildende Elemente" näher untersucht werden... Gab es eigentlich bis dato irgendwelche öffentlichen Proteste gegen diese Schule?

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    1. Es gab meines Wissens kein Proteste. Und die Zeitung veröffentlicht vorgefertigte Artikel von der Schule.

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  51. Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Die Unfähigkeit des Lehrers besteht darin Schüler vorzuführen, lächerlich zu machen und sie so zu demoralisieren, dass sie Angst haben zur Schule zu gehen. Denn egal was sie machen und sagen immer nur kritisiert werden. Sie können ihrem Lehrer nichts Recht machen. Die Gleichen Aufgaben und Fragestellungen bei anderen Schülern wurden weitaus besser bewertet wurden. Ich frage mich tatsächlich, wo bleibt die pädagogische Fähigkeit auf Schüler einzugehen und sie zu motivieren anstatt zu demotivieren. Mir stellt sich die Frage, was diese Lehrer schlimmes erlebt haben, dass sie so mit Schülern umzugehen? Sie sind ihrem Beruf nicht gerecht geworden. Ich benenne zwei Lehrer, die nicht in der Lage waren dies zu tun, Frau Vorsteher (Margarethen Schule, Heimbach-Weis) und Frau Loof (Wilhelm-Remy-Gymnasium, Bendorf). Beiden Lehrern müsste der Titel aberkannt werden. Ich wünsche mir, dass diese Personen diesen Eintrag lesen und jede Nacht davon träumen, was sie einigen Schülern angetan haben.

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  52. Hallo Lukas,

    als ehemaliger Schüler der damaligen Freien Waldorfschule Kempten kann ich nur sagen: du bringst die Kritik sehr gut auf den Punkt.

    Hier meine eigene Einschätzung (Teil 1):

    Ich habe diese Schule sieben Jahre lang besucht (1. - 7. Klasse, 1985-92) und bin dankbar und froh, dass ich einigermaßen rechtzeitig den Absprung geschafft habe. Es war tatsächlich nicht alles schlecht dort, aber die positiven Aspekte kann ich an drei Fingern abzählen.

    Ich beschäftige mich gedanklich eher selten mit meiner "Waldorfzeit" - vielleicht, weil ich nicht bis zum Schluss geblieben bin und daher weniger "aufzuarbeiten" habe. Vergangene Woche kam ich zufällig, am Rande eines Bob Dylan-Konzerts, mit Mitgliedern der Sekte "12 Stämme" in Kontakt, die vor der Konzerthalle versuchten, neue Mitglieder zu rekrutieren. Ich habe mich danach kurz im Internet mit dieser Gruppierung beschäftigt - und alles, was mir dazu am Ende einfiel, war: Irgendwie kommt mir hier etwas bekannt vor! Und die Waldorfschule in Kempten war plötzlich wieder präsent in meinem Kopf.

    Ich will hier die "12 Stämme" nicht direkt mit dieser Schule vergleichen. Aber dass in der Freien Waldorfschule Kempten sektenähnliche Strukturen herrschen, würde auch ich unterschreiben.

    Was mich letztlich dazu bewogen hat, auf ein Gymnasium zu wechseln?

    In erster Linie das Gefühl, dass ich in einer weitgehend abgeschotteten Umgebung unterrichtet werde - zumindest war diese Abschottung der Wunschgedanke vieler Lehrkräfte. Geklappt hat das nur, wenn die Eltern überzeugte Antroposophen waren, und selbst dann nicht immer. Ich hatte das Glück, dass meine Eltern nach einiger Zeit gemerkt haben, dass Anspruch und Wirklichkeit an dieser Schule meilenweit auseinanderklaffen. Zu einem selbstständig denkenden Individuum bin ich dank meiner Zeit am Gymnasium geworden; die Waldorfschule Kempten hätte bei mir vermutlich eher das Gegenteil erreicht. Aber das ist nur Spekulation.

    Ich habe noch nie so viele humorlose Menschen um mich gehabt wie während der Zeit an dieser Schule. Selbst leichte, humorvoll verpackte Kritik oder Zweifel waren nicht erwünscht - das habe ich selbst häufig zu spüren bekommen, dabei war / bin ich nicht gerade der rebellische Typ. Meine Eltern haben diese weltfremde Haltung regelmäßig bei Elternabenden und Gesprächen mit den Lehrkräften mitbekommen.

    Ich habe allerdings nicht unter der Ideologie an sich gelitten, wie manch anderer - meine einzige Erklärung aus heutiger Sicht: ich wusste einfach nicht (und weiß es bis heute nicht), was diese Ideologie mir sagen soll. Das ist so gut wie alles an mir vorbeigerauscht, wie ein diffuser Nebel. Mein Gehirn hat möglicherweise instinktiv abgeschaltet, sobald von Atlantis und Göttern und was weiß ich die Rede war. Ich habe vielleicht unbewusst das für mich herausgefiltert, was ich für brauchbar und vernünftig hielt.

    Für einige Freunde und mich war der Alltag an dieser Schule gelegentlich ein bisschen vergleichbar mit absurdem Theater. Wir haben manchmal viel gelacht! Was macht Lehrer X denn da schon wieder? Springt mit mehreren Schritten Anlauf zur Tafel und schmiert einen Kreis drauf! Und den sollen wir jetzt andächtig betrachten und nachzeichnen???

    ----

    Fortsetzung unten!

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  53. Teil 2 meiner Erlebnisse:


    Wäre ich länger geblieben, dann hätte ich mich unweigerlich auch kritisch mit den Inhalten auseinandergesetzt. So weit ist es zum Glück nicht gekommen. Meine Kritik bestand darin, dass ich diese weitgehend aus Zwang bestehende Welt (obligatorische Klassenspiele, die einen monatelang von regulärem Unterricht fernhielten; Wochenbeginn- und abschluss bei Kerzenschein; Zeugnissprüche, die man sich natürlich nicht selbst aussuchen durfte und die einem, wenn es schlecht lief, auch nach hundertmaligem Vortragen immer noch nichts sagten) bewusst verlassen habe. Danach habe ich mich frei gefühlt. Nicht alles war einfach auf dem Gymnasium (insbesondere nicht der Biologieunterricht - bis zum Abitur bin ich nie über eine 3 minus hinausgekommen), aber insgesamt war der Abgang definitiv die richtige Entscheidung.

    Verglichen mit meinem Bruder, der ebenfalls diese Schule besucht hat, hatte ich noch Glück: die meisten Lehrer, die mich unterrichtet haben, waren zumindest halbwegs vertretbar, an ein paar wenige erinnere ich mich bis heute sehr gerne, weil ich das Gefühl hatte, etwas fürs Leben (insgesamt, auch außerhalb der Waldorfwelt) zu lernen. (Gut finde ich generell, dass Fremdsprachen ab der 1. Klasse unterrichtet werden.)

    In der Klasse meines Bruders hingegen waren körperliche Strafen für zweifelnde, nicht konforme, (vermeintlich) aufmüpfige Schüler an der Tagesordnung. Vor einer Klassenfahrt bekamen die Schüler eine Liste ausgehändigt, mit Dingen, die sie zu Hause lassen mussten: Walkman, CDs, Kartenspiele, Süßigkeiten; Zigaretten, Alkohol sowieso, klar!

    Zu ihrem Erstaunen mussten sie später während der Klassenfahrt feststellen, dass der Klassenlehrer und die begleitende Lehrkraft (die offensichtlich in einer Art Doppelfunktion als Lehrerin und Geliebte des Klassenlehrers unterwegs war) ungeniert, vor den Augen der Schüler, kistenweise Weinflaschen und Zigaretten aus dem Auto packten, die - wenn ich meinem Bruder Glauben schenken darf - teilweise auch sichtbar vor den Augen der Klasse konsumiert wurden.

    Bestimmt ist der ein oder andere Schüler, der dies alles miterlebt hat, trotz (nicht wegen!) der antroposophischen Ideologie zu einem selbstständig denkenden Individuum geworden. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf: "Wenn du einen Funken Anstand und Glaubwürdigkeit im Leben behalten willst, dann werde nicht so, wie deine Lehrer es dir vorgelebt haben!"

    Liebe Grüße
    Jan

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  54. Danke für dein Feedback, Jan! Einige Jahre habe ich mir auch kaum Gedanken über die Waldorfschulzeit gemacht und war einfach nur froh, damit nichts mehr zu tun zu haben. Andererseits prägt Waldorfschule Kempten mein Leben ziemlich stark - bis heute. Unter anderem weil ich 6 - 7 Jahre länger gebraucht habe, um studieren zu können, als wenn ich gleich im Anschluss an die 12. Klasse Abitur gemacht hätte. Wenn ich Leuten von meiner Schulzeit erzähle können diese das oft kaum glauben.

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  55. In meiner Schulzeit an der freien Schule Albris war das schlagen von Schülern an der Tagesordnung!

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  56. Suche dringend Kontakt.
    Möchte mich kritisch über Albris unterhalten. Meine Kinder sind auf dieser Schule ohne dass ich es will. Meine Exfrau ist leider sehr davon überzeugt. Bitte kontaktiert mich auf baptist.rauch@gmx.de . Danke euch.

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  57. wow das tönt ja schrecklich! ich bin selber 9 Jahre in die waldorfschule und überlege mir im moment meine Tochter auch auf die waldorfschule zu schicken. ich habe auch deine Heft pdf s angeschaut zum Erinnerung auffrischen und manches kam
    mir bekannt vor, nur nicht in diesem Ausmaß. in dem Falle war ich zum Glück in einer nach Ansicht der Albris Schule nicht echten waldorfschule. was du schilderst ist ja übel! ich weiß noch dass ein Lehrer bei uns dazumal auch mal die Idee hatte t Shirts mit hanfblätter ( cypress Hill... hihihi) zu verbieten. das hat aber einen Riesen Aufstand der Schüler und Eltern entfacht dass die Lehrer sich da nicht einzumischen haben. werd dann die in frage kommende Schule mal gut unter die Lupe nehmen. ich für meinen Teil hatte eine tolle Schulzeit und wir hatten alle kein Problem nach 9 Jahre ( gab bei uns keine 10/11/12.) in die öffentliche ( Gymnasium, 10 Schuljahr lehrersemi, kunstschule) zu wechseln. nur Lehrstellen war schwer zu bekommen ohne Zeugnisse einer "normalen" Schule.

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  58. Hallo, ist hier jemand der zur Zeit die Freie Schule Albris besucht bzw. dessen Kinder? Bin am überlegen, ob ich mein Kind dort hin schicken soll oder nicht!

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  59. Hallo,

    haben Sie den vorletzten Kommentar vor Ihrem schon gelesen?
    Sie können mich auch gerne persönlich anschreiben, so dass ich vielleicht anonym Kontakt vermitteln kann. Viele Eltern oder Schüler wollen sich nicht öffentlich äußern. Meine Kontaktdaten: http://lukas-boehnlein.de/kontakt.html

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  60. Hallo Herr Böhnlein, ich hatte mit Ihnen vor 1 Woche per email Kontakt aufgenommen...Liebe Grüße

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  61. Hallo, am letzten Elternabend (Dezember) der ersten Klasse kam das Thema Fieber-Krankheit zur Sprache, es wurde mit der alten Hexe welche so ziemlich eine universelle Unart der Kinder/Menschen darstellt verglichen und das Fieber würde die Kinder optimieren und reinigen, ohne Fieber wären die Kinder nicht so effektiv und optimal gecleart. Das ganze fußt offensichtlich auf Antroposophie die wieder einmal den Eltern versucht wurde nahe zu bringen.

    Der Wunsch des Lehrers war zu dem Thema " ich wünsche jedem Kind diese besondere Erfahrung des Fiebers....Jedes Kind sollte eigentlich jetzt bald Fieber bekommen......" das Fieber wurde als heilsbringend und gigantisch toll dargestellt.
    Die Antwort einer Mutter war sofort darauf "ja,was kann ich denn dafür tun damit mein Kind so richtig Fieber bekommt?"

    Ich bin über das ganze extrem schockiert. Mich würde es nicht wundern wenn bewusst evtl. Masern,Windpocken oder sonst wie Infizierte Kinder einen Ansteckdienst in der Schule leisten würden...

    Bei aller Toleranz Religionen und Weltanschauungen (zu welcher ich die Antroposophie eindeutig zähle) gegenüber aber dass der Klassenlehrer den Kindern Krankheit für Fieber wünscht lässt mich nicht kalt. Auch dass Eltern diese Ideen so gut finden schockiert mich ebenfalls.

    Falls jemand von euch auch relativ schockierende Erfahrungen gemacht hat würden mich diese wirklich interessiere.

    Vielen Dank

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  62. Naja, sehen wir es mal so.... der Körperentwickelt Fieber als "Gesundheitspolizei" somit käpft der Körper gegen Erreger selber an... somit finde ich das Fieber als relativ gute Sache. Klar muss man immer im Auge behalten wie hoch es steigt, aber wenn sich das Kind dabei gut fühlt... warum dann was dagegen tun?
    Meine Kinder lasse ich heute noch bis 39 hoch fiebern bevor ich was dagegen unternehme.
    Zu der Sache Masern/ Windpocken.... brauchen wir glaube nicht drüber reden... geht ja grade in den Medien rum.
    Meine Meinung... jeder der sein Kind eine Betreuungseinrichtung gibt (Krippe, Kita, Schule) ist selbst dafür verantwortlich das sein Kind geimpft ist. Falls nicht, besteht natürlich die Gefahr der Infektion.

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  63. Hallo Anonym vom 27.02.2015

    Dass Fieber einen positiven Sinn und Wirkung hat spreche ich nicht ab.
    Es ist absolut richtig dass Fieber gut ist wenn es um einen Infekt geht, ich selbst mache das mit den 39°C selbst so wie sie bei meinen Kindern.

    Mein Problem dabei ist dass man GESUNDEN Kindern wünscht das Fieber zu bekommen damit sie "optimiert" werden, dabei hat das Fieber nicht den Sinn eine tatsächliche Krankheit zu bekämpfen sondern die "Unart" als nicht fassbare antroposophische These zu bekämpfen und quasi den Geist des Kindes zu säubern. Es wurde genau so dargestellt dass das Fieber die Kinder besser macht(im Sinne der Antroposophie Steiners).

    Wenn es lediglich um einen Infekt gegangen wäre als Thema wär ich der erste der das unterstützt hätte wenn es um die Sinnhaftigkeit des Fiebers als Krankheitsbekämpfung geht, das war es leider offensichtlich nicht, ich muss das auch noch später in einem persönlichen Gespräch klären.

    Zum Thema Impfung wird man dort kein Verständnis finden, Impfen wird soweit ich es mitbekommen habe zu Gänze abgelehnt. Ich selbst bin teilweise impfkritisch, verteufele es aber pauschal nicht.

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  64. Es ist mittlerweile 36 Jahre her, dass ich auf die Waldorfschule (FFM) gegangen bin. Die Einträge zeigen: es hat sich nichts, gar nichts geändert.

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  65. Hallo Lukas Böhnlein,

    meine 3 Kinder durften in die Kemptener Waldorfschule, heute Freie Schule Albris, gehen !
    Was ist aus ihnen geworden ? Das ist doch der Punkt.

    Auch eine bio.-dynamische Landwirtschaft ist entstanden und die 3 Enkelkinder gehen in die Spielstube der Waldorfschule hier im Osten.

    Ich bin heute jeden Tag dankbar, dass ich diese Schule gefunden habe, damals in den 90 er Jahren - ich kam mit meinem Mann und Sohn Johannes aus dem Ostteil Deutschlands und hatte genug Gesinnungsterror und Meinungsmanipulation hinter mir...

    Leider ist es heute in der Öffentlichkeit mit der politischen Korrektheit ähnlich wie in der verabschiedeten DDR .

    Herzliche Grüße, C. Fischer

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    1. Liebe/r C. Fischer,
      wenn Sie und Ihre Kinder gute Erfahrungen mit der freien Schule Albris gemacht haben, dann ist das ja eine gute Sache für Sie. Vielleicht denken Sie das aber auch nur - wer weiss. Falls Sie mit Gesinnungsterror meinen Blog hier meinen, dann kann ich das nicht ernst nehmen. Ich schreibe hier lediglich über Erfahrungen, die ich gemacht habe, damit andere sich informieren und ihre eigene Meinung bilden können. Und wie Sie oben in den Kommentaren lesen können, bin ich nicht der einzige, der derartige Erfahrungen gemacht hat. Das nennt sich übrigens Meinungsfreiheit, die wir glücklicherweise hier haben. Beste Grüße, Lukas Böhnlein

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    2. Also vom Regen direkt in die Traufe. Aber wenn jemand gerne nass ist oder das nicht einmal merkt, dann ist das wohl in Ordnung...

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  66. Ich muss sagen, was du in deinem Blog beschreibst ist treffend formuliert...
    Ich selber habe die Schule besucht und habe mich geweigert an einer "pädagogischen" Epoche teilzunehmen. Man kann sich (als Außenstehender) nicht vorstellen was mir dafür entgegenkam...
    Im nachhinein war ich jedoch froh mich durchgesetzt zu haben. Es ist nicht die einzige Alternative zur Staatsschule jedoch wird es tatsächlich so dargestellt. Die Unterrichtung der Schüler steht im Hintergrund - frei denken ist das Thema! Doch tatsächlich kann das freie denken nicht praktiziert werden - oder darf man das System der Staatsschule denn nicht gut finden?
    Lg!

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    1. Stimmt: Frei denken soll angeblich gelernt werden. In wahrheit passiert das Gegenteil. Man muss denken, was vorgegeben wird.

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  67. Danke für diesen tollen Blog.
    Ich war von der 1. bis zur 4. Klasse Schülerin in der Freien Waldorfschule Kempten (1987 bis 1990) und im Nachhinein bin ich froh, dass meine Eltern dann so klug waren und mich da wieder raus genommen haben.
    Was das Gute an dieser Schule war: die Kreativität wurde hier sehr früh schon stark gefördert und Fremdsprachen wurden ab der 1. Klasse unterrichtet. Auch dass es kein leistungsbezogenes Notensystem gibt, finde ich gut. Das war es dann aber auch schon mit den Vorteilen.

    Diese Schule hatte ein sektenartiges System, d.h. an ihrer Spitze stand ein Mann, der sich benahm wie ein Guru (mittlerweile verstorben) und zu dem sie alle aufschauten als wäre er Gott. Es war einfach furchtbar. Wer da selbst war, weiß, wovon ich spreche. Ich kann jedem davon abraten, seine Kinder auf diese Schule (mittlerwele Freie Schule Albris zu schicken). Die Lehrer mischen sich z.B. extrem in das Privatleben und Erziehung ein: es wird verlangt, dass die Eltern ihren Kindern z.B. das Fernsehen verbieten und meine Mutter wurde zum Putzen in der Schule gebeten, nämlich den Boden des heiligen "Saales", in dem allerlei skurile Veranstaltungen abgehalten wurden (und sie hat es leider auch getan). Teilweise fassten einige Lehrer die Schüler ziemlich hart an. Alles recht grenzwertig.
    Wir hatten damals leider auch eine Klassenlehrerin, die vollkommen fanatisch war, d.h. sie erzählte uns ständig von den bösen "Staatsschulen" und dass die Waldorfschule das einzig Richtige sei. Zudem beeinflusste sie meine damals leider noch sehr naiven Eltern so weit, dass diese mich auf ihr Drängen hin für eine Woche zu meiner Tante in den Schwarzwald schickten (weil diese Tante auch eine Waldorflehrerin war). Da war ich sieben und für mich war es damals der größte Horror, so lange von meinen Eltern getrennt zu sein. Aber dank dem Rat dieser Frau haben sie es durchgezogen und ich wurde nicht gefragt. Soviel zur Einmischung in die Erziehung.
    Ich hatte aber in der 4. Klasse dann das große Glück, dass wir einen neuen Klassenlehrer bekamen, Herrn G., der, als meine Eltern mich von der Schule nahmen, mir eine Übertrittsempfehlung für das Gymnasium ausstellte, weil er der Meinung war, dass ich das kann. Er war ein toller Lehrer, der nie ausfallend wurde und den ich in allerbester Erinnerung habe.
    Liebe Eltern, bitte seht davon ab, Eure Kinder in diese Albris-Schule zu schicken. Es gibt Besseres und diese Schule schadet nur dem Ruf anderer Waldorfschulen, die ihre Philosophie menschlicher leben.
    Grüße, M. B.

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  68. Schützt eure Kinder vor dieser Bande.

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